Enwicklung der Bodenrichtwerte in der Nürnberger Innenstadt

Nürnberg Altstadt Stadtmauer

Vergleich der Bodenrichtwerte 2024 und 2026.

Der Vergleich der Bodenrichtwerte (BRW) in der Nürnberger Altstadt zwischen dem Stichtag 01.01.2024 und dem 01.01.2026 zeigt eine differenzierte Entwicklung: Während die Spitzenlagen im Einzelhandelskern teilweise deutliche Rückgänge verzeichnen, bleiben die Werte in den Wohn- und Mischgebieten stabil oder steigen leicht an.

 

Vergleich der Bodenrichtwerte 2024 mit 2026 (Beispiele)

 
In der folgenden Tabelle sind markante Änderungen in der Nürnberger Altstadt (Lorenz und Sebald) aufgeführt:
 
 
Lage / Straße
BRW 2024 (€/m²)
BRW 2026 (€/m²)
Veränderung (%)
Breite Gasse 10 (Spitzenlage Lorenz)
15.000
11.000
-26,67 %
Karolinenstraße
11.500
11.000
-4,35 %
Königstraße (Bereich Hallplatz)
7.500
7.000
-6,67 %
Hauptmarkt
8.000
8.000
unverändert
Kaiserstraße
12.000
12.000
unverändert
Adlerstraße
5.500
5.500
unverändert
Sebald (Nähe Egidienplatz)
2.900
3.000
+3,45 %
Sebald (Nördlich der Burg)
2.600
2.700
+3,85 %

 

Zusammenfassung der Trends:

 

  • Einzelhandelslagen: In den Top-Lagen wie der Breiten Gasse ist ein massiver Wertverlust von über 25 % zu beobachten. Auch andere Teile der Fußgängerzone (Karolinenstraße, Königstraße) verzeichnen leichte Rückgänge.
  • Wohn- und Mischgebiete: Im Stadtteil Sebald (nördliche Altstadt) zeigt sich ein gegenteiliger Trend mit moderaten Steigerungen der Bodenwerte um ca. 3 % bis 4 %.

 

Veränderungen im Innenstadtgürtel

 

Der Bereich unmittelbar um die Altstadtmauer herum (der Innenstadtgürtel, oft blau markiert für gemischte Nutzungen) zeigt im Vergleich zur Kernaltstadt eine hohe Stabilität mit punktuellen Steigerungen.
 
  • Tafelhof (Süden): Die Werte im Bereich südlich des Frauentorgrabens blieben mit 2.400 €/m² und 2.600 €/m² konstant.
  • Marienvorstadt (Osten): Auch hier zeigt sich Kontinuität bei Werten um 2.500 €/m² bis 2.600 €/m².
  • Gostenhof (Westen): Im Bereich der Oberen Kanalstraße/Am Plärrer stieg der Bodenrichtwert von 1.600 €/m² auf 1.700 €/m², was einer Steigerung von +6,25 % entspricht.
  • Maxfeld (Norden): Nahe dem Maxtorgraben stiegen die Werte leicht von 1.900 €/m² auf 2.000 €/m² (+5,26 %).
 
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Bodenrichtwerte im Innenstadtgürtel trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in den Haupteinkaufsstraßen eine robuste Wertentwicklung aufweisen und teilweise sogar teurer geworden sind

 

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