Immobilien Marktsituation für Kauf- und Mietimmobilien in Nürnberg

Nachfolgend geben wie Interessierten in regelmäßigen Abständen eine kurze Einschätzung zum Nürnberger Immobilienmarkt. Dies ist eine subjektive - unter Umständen also nicht repräsentative - Einschätzung der Lage aufgrund unserer Tätigkeit, eigener regelmäßiger Marktbeobachtung und Austausch mit Immobilienmakler Kollegen. Die Einschätzung bezieht sich ausschließlich auf Wohnimmobilien im Stadtgebiet Nürnberg. Zur schnelleren und einfacheren Beurteilung verwenden wir folgende Einteilungen:

Preisniveau: Sinkend, unverändert (hoch/niedrig/mittel) oder steigend

Preistendenz: Sinkend, unverändert oder steigend

Nachfrage: Sinkend, unverändert (hoch/niedrig/mittel) oder steigend

Eine genauere und repräsentativere Beurteilung der Situation ist z.B. durch den Immobilienmaktbericht der Stadt Nürnberg und über den Nürnberger Grundstücksmarktbericht möglich. Diese erscheinen allerdings nur jährlich.

Aktualisierung vom Januar 2018


Immobilien Kauf

Preisniveau: hoch

Preistendenz: eher stabil bzw. geringer ansteigend, stabil bei einfachen Wohnlagen/Objekten

Nachfrage: mittel bis hoch, Abhängig vom Objekt

Nach wie vor besteht eine hohe Nachfrage nach Objekten in guten Lagen oder Objekten mit gutem Preis/Leistungsverhältnis. Bei Wohnungen in weniger bevorzugten Lagen und/oder z.B. in schlechten Zustand ist die Nachfrage deutlich geringer. Auch Objekte mit Nachteilen (z.B. Wohnungen ohne Balkon, 4.OG ohne Lift) zeigen eine geringere Nachfrage. Beim klassischen Wohnhaus (Reihenhaus, Doppelhaus, Einfamilienhaus) ist die Nachfrage unverändert sehr hoch mit dementsprechendem Preisniveau. Gleiches gilt für Bauplätze im Stadtbereich. Neubauten sind oft nur über Kauf von älteren Bestandsobjekten (Abriss) zu realisieren.

Immobilien Miete

Preisniveau: unverändert (hoch)

Preistendenz: hoch gleichbleibend

Nachfrage: unverändert mittel bis hoch

Die Nachfrage nach Mietimmobilien ist grundsätzlich unverändert höher als das Angebot. Trotzdem hängt die Nachfrage stark vom Objekt ab. D.h. dass z.B. Wohnungen ohne Balkon oder in schlechteren Wohnlagen oder Häuser, die nicht aktuellen Wohnstandards genügen (alte Bäder, Heizung) - trotz der guten Nachfrage - schwieriger zu vermieten sind. Gerade kleine Wohnungen (1 Zimmer, 2 Zimmer, Studenten Wg´s) im unteren Preissegment sind stark nachgefragt.

Bei attraktiven Wohnungen oder Häusern (sehr gute Lage, Ausstattung und Zustand) werden die mittleren Mieten des Mietspiegels deutlich überschritten